Wie wir zum Aussi gekommen sind
Vor fast 3 Jahren haben wir uns einen Hund gewünscht, da wir beide schon früher mit Tieren aufgewachsen sind.
Wir wußten nicht genau was es für eine Rasse sein sollte, es sollte auf jeden Fall was buntes sein und sich mit anderen Tieren (unseren Katzen und unserem Pferd) vertragen.
Der Wunsch nach einem Reitbegleithund war groß, nachdem ich davon gelesen hatte. Es sollte nicht länger ein Traum sein, zusammen mit Pferd und Hund schöne Ausritte zu machen.
Da kurz darauf die Rassehundeausstellung stattfand, war es für uns die beste Möglichkeit um sich nach seinen Wünschen umzusehen und sich beraten zu lassen, welcher Hundrasse für unsere Vorstellungen passen würde.
Am Außenplatz liefen schon ein paar Aussies rum. Da hatten wir rein optisch schon mal unseren Favoriten.
Nach kurzer Suche fanden wir einen Stand für Australian Shepherds !!! Dort erfuhren wir seine Vorlieben und Wünsche eines schönen Hundelebens. Wir hatten uns sehr schnell in diese Hunderasse verliebt. So stand unsere Wahl fest. Es sollte ein Aussie sein. Am Stand lernten wir gleich die Zuchtstätte für unseren Welpen kennen.
Von nun an wurde es sehr spannend viele Fotos über Annabell s dicken Bauch und 3 Wochen nach der Geburt der Welpen sahen wir unseren Nahnuk das erste Mal nicht nur auf dem Foto.
Nach weiteren 5 Wochen konnten wir unseren Schatz mit nach Hause nehmen.
Wir sind so happy mit unserem Aussie. Wir wußten sehr schnell das wir die richtige Rassewahl getroffen hatten.
Vielen Dank an Katrin, Jens und Annabell für den tollsten Hund der Welt.
Mein Ziel:
Auf der Suche nach einer qualifizierten Hundeschule hier in Hamburg, die bis jetzt leider erfolglos blieb, denke ich immer mehr über meine Zukunft nach. Nachdem ich einige Schnupperstunden bei verschiedenen Hundeschulen genommen habe, überracht mich die unterschiedlichste Art und Weise der Trainingsstunden. Die einen benötigen 2kg Leckerlies für 45 min, und die anderen überlegen sich aller 5 min wie sie den Unterricht weiter gestalten.
Desweiteren bin ich enttäuscht das Sitz, Platz und Fuß geübt wird, doch die Pschychologie des Hundes und diverse Tipps für zu Hause fehlen. Die Probleme liegen auf der Hand, Mittwochs 16 Uhr klappt alles und zu Hause ist alles beim alten.
Da ich sehr gern mit Tieren arbeite (Hund, Pferd) überlege ich schon länger diese Leidenschaft zum Beruf zu machen. Jetzt stellte sich nur noch die Frage:
Mit welchen Trainingskonzept möchte ich arbeiten?
Nachdem ich mich ausführlich im Internet informiert habe, bin ich auf die Seite von dem Hundeprofi Martin Rütter gestoßen.
Er arbeitet nach einem System was kein System ist!
D.O.G.S. "Dog Orientated Guiding System" (am Hund orientiertes Führungssystem)
Der Schwerpunkt liegt darin seinen Hund besser einschätzen zu können und ein individuelles Trainingskonzept für ihn zu entwerfen.
„Das Team Mensch-Hund ist das Ziel. Ein Team, in dem sich beide Partner aufeinander verlassen können, ihren Platz und ihre Regeln kennen und sich vertrauen.“
Nachdem ich Martin Rütter auch persönlich treffen konnte, und einen kurzen Beitrag über seine Arbeit mit Hunden gehört habe, steht für mich fest das ich mit diesem "System" meinen Hund ausbilden, verstehen und es anderen Menschen vermitteln möchte.
